Energiewende schafft soziale Härten

Presseerklärung zu
„Linke wollen nicht mit der WGK kooperieren“

Die Wählergemeinschaft Kreis RD ECK – WGK – weist darauf hin, dass eine zügellose Umsetzung der Energiewende soziale Verwerfungen nach sich zieht und kritisiert dieses aufs Schärfste.
„Wie ein Bericht des NDR am 11.1.2020 treffend zeigte, sind besonders die sozial Schwachen von den steigenden Stromkosten betroffen,“ sagt Dr. Andreas Höpken, Vorsitzender der WGK, und fügt hinzu: “Zu dieser sozialen Schieflage kommt es durch das ungerechte Fördersystem des EEG, das die Subventionen für die Erneuerbaren Energien von jedem einzelnen Stromkunden in gleichem Maße einzieht, von der Rentnerin ebenso wie vom Aufsichtsrat eines florierenden Wirtschaftsunternehmens.“
Die Fraktionsvorsitzende Dr. Susanne Kirchhof ergänzt dazu: „Die garantierte Einspeisevergütung, die an z.B. Windkraftunternehmen gezahlt wird, wenn der produzierte Strom nicht abgenommen werden kann, sorgt für eine ungerechte Umverteilung von Geld – von den Schwachen der Gesellschaft hin zu den Wenigen, die sich zu den Profiteuren zählen können.“
Die WGK stellt fest, dass dieser Aspekt offensichtlich von der Fraktion der Linken im Kreistag (noch) nicht realisiert wurde. Es verwundert daher schon, dass dieser eigentlich sozial elementare Punkt so gravierend übersehen wird. Für die WGK stehen immer die Bürger und ihre Anliegen im Vordergrund, nicht ideologische Phrasen.

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