Dr. Susanne Kirchhof

Dr. Susanne KirchhofZur Kreiswahl am 6.Mai 2018 trete ich als Direktkandidatin für den Wahlkreis 18 im Kreis Rendsburg-Eckernförde an, zu dem neben Gettorf auch die Gemeinden Lindau, Schinkel, Tüttendorf und Neuwittenbek gehören. Gleichzeitig bin ich die Spitzenkandidatin der WGK.

Ich bin 44 Jahre alt, wohne mit meiner Familie in Holtsee und arbeite im wissenschaftlichen Support auf selbständiger Basis (Redigieren/Übersetzung von Facharktikeln, statistische Auswertung von wissenschaftlichen Versuchen)

Warum in den Kreistag?

Politischen Erfahrungen habe ich als Vorsitzende des Landesverbands der windkraftkritischen Bürgerinitiativen Für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein e. V. gesammelt. Dabei stand und stehe ich sowohl im Dialog mit der Landespolitik als auch mit den politischen Gremien auf regionaler Ebene.

Ich habe zwei Volksinitiativen initiiert und durchgeführt.

Mein dringendes Anliegen ist es, einen echten Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Politik möglich zu machen. Dabei ist mir bewusst, dass ein Politiker nicht alles wissen kann, jeder Entscheidungsträger muss aber bei der Informationsbeschaffung den Grundsatz der Neutralität wahren. Der Dialog zwischen den Interessensgruppen muss offen und von gegenseitigem Respekt geprägt sein.

Oft aber wird das Anliegen der engagierten Menschen und auch die Argumente der Fachleute aus den Bürgerinitiativen im politischen Dialog nicht ernst genommen.

Das möchte ich ändern! Ich möchte mit der WGK erreichen, dass die Bürgerinitiativen auch im Kreistag eine Stimme haben.

Weiterhin musste ich feststellen, dass sich gerade die Politik im Kreis häufig in Zuständigkeitsdebatten erschöpft.

Politisches Arbeiten aber heißt für mich, mit Gestaltungswillen an Aufgaben heranzugehen.

Ein weiteres dringliches Anliegen ist die Aufklärung über Nutzen und Gefahren eines übermäßigen und rücksichtslosen Zubaus von Windkraftanlagen in unserem Kreis. Ich bin davon überzeugt, dass ein weiterer Zubau bei fehlenden Abnahme- und Speicherkapazitäten keinen Nutzen für den Klimaschutz hat. Ich sehe in dem politischen Bestreben, immer weitere Windkraftanlagen zu bauen, in erster Linie das wirtschaftliche Partikularinteresse.

Dabei werden die umfassenden ökologischen und sozialen Folgen für den ländlichen Raum absichtlich ausgeblendet. Die Ausweisung weiterer Flächen für Windkraftanlagen hat außerdem massive Auswirkungen auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Kommunen. Immissionsschutzrechtliche Vorgaben stehen zukünftig der Ausweisung weiterer Wohngebiete entgegen. Es kommt zu sozialen Härten durch die Entwertung von Grundstücken. Hier muss der Kreis die Interessen der Menschen mit Nachdruck gegen landespolitisches Diktat vertreten.

Dafür werde ich mich einsetzen.